•  
  •  

Dr. Stefan Brändlin, geboren 1956 in Luzern. Diplomausbildungen in Krankenpflege und Sozialarbeit. Internationaler Gesundheitsförderungslehrgang der Weltgesundheits-Organisation und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung in Deutschland (Lüneburg) und in den Niederlanden (Utrecht, Amsterdam). Nachdiplomstudium zum Master of Public Health (MPH) an den Universitäten Zürich, Bern und Basel. Dissertation zur Stärkung von Gesundheitskompetenzen mit Promotion zum Dr. Public Health im Fachbereich Human- und Gesundheitswissenschaften der Universität Bremen.

Zunächst Tätigkeit in der Kranken- und Alterspflege, in der Betreuung von geistig behinderten Menschen sowie in der psychiatrischen Sozialarbeit. Mehrmonatige Auslandaufenthalte in Frankreich, Indien und Australien. Aufbau und Leitung einer kantonalen Stelle für Jugendarbeit und Jugendberatung, Erstellen des ersten Jugendfreizeitberichts im Bergkanton Uri. Nach Anfrage einer Radiostation zur Mitarbeit folgt eine zehnjährige Tätigkeit als Journalist (BR/VSJ) in Presse und Radio, darunter als zeichnungsberechtigter Redaktor und Sozialberater beim in Zürich herausgegebenen Tages-Anzeiger, der grössten abonnierten Tageszeitung der Schweiz, sowie als Moderator, Programmleiter und Mitglied der Geschäftsleitung bei einer regionalen und einer internationalen Radioredaktion.

Rückkehr ins Gesundheitswesen zum Aufbau von Gesundheits- und Präventions-Dienstleistungen für eine grosse schweizerische Krankenversicherungsgesellschaft. Entwicklung eines massgebenden Qualitätssicherungssystems in der Komplementärmedizin, zehn Jahre Mitglied des wissenschaftlichen Beirats der Institution nach Artikel 19 des Schweizerischen Krankenversicherungsgesetzes KVG. Autor eines lebensgestalterischen Impulsprogramms für Menschen in Umbruchsituationen mit Seminaren in Buoux (Luberon, Provence), in der Schweiz und in Österreich.

Als Mitglied der Direktion einer Krankenversicherungsgesellschaft mit 1,7 Millionen versicherten Personen Leitung von multidisziplinären Linien- und Projektorganisationen. Präventionskonzept für die grösste kantonale Krebsliga der Schweiz (Zürich), anschliessend inhaltliches und konzeptionelles Design eines Kantonalen Gesundheitsprogramms für die ältere Bevölkerung (Luzern, Bild rechts). Entwicklungsorientierte Beratungs-, Kommunikations-, Seminar- und Lehrtätigkeit im Gesundheits-, Sozial- und lebensgestalterischen Bereich (unter anderem Universität Bern). Präsidium einer regionalen Jugendkommission, Leitung der Fachstelle Gemeinwesenarbeit bei Pro Senectute Kanton Luzern sowie Gemeinderat Soziales und Gesundheit in Altwis. Entwicklung von Altersleitbildern und Wohnkonzepten für Gemeinden wie Dagmersellen, Hitzkirch, Horw, Meggen, Neuenkirch oder Ruswil.

Anfang 2014 Berufung zum Geschäftsleiter von Pro Senectute Kanton Luzern, im Herbst 2015 Wahl zum Leiter des Gesellschaftsprojekts "Luzerner Modell 65plus". Neben seiner Hauptaufgabe als Projektleiter ist Brändlin heute unter anderem als Mitglied der Kommission für Gesellschaftsfragen des Kantons Luzern, als Vorstandsmitglied des SRK Luzern und als Präsident des Vereins "win60plus" zur Förderung der Freiwilligenarbeit von Menschen im AHV-Alter tätig.